Über mich


 

Seit 1989 bemale ich Keramik. Wobei es sich hier um Porzellan handelt. Die Rohlinge kommen aus Italien. Es werden jeweils 5 bis 6 verschiedene Farben mit unterschiedlichen Pinseln und Strichen aufgetragen. Entscheidend dabei ist, dass das bemalte Porzellan nie der Farbenpracht entspricht, die nach dem Brennen und doppelter Glasur entsteht. Der bemalte Rohling ist ungebrannt matt, Farben nicht glänzend. Man kann nur erahnen, wie es in etwa aussehen könnte. Das fertige Produkt ist für die Geschirrspülmaschine geeignet. Die Arbeiten sind sowohl innen als auch außen bemalt. Dadurch bietet sich neben der normalen Benützung als Essgeschirr auch der Vorteil, dass die Stücke einzeln als Dekoration einsetzbar sind und wirken. Eine leere Vase z.B. zeigt auch ihre schöne Innenseite.

In der heutigen Zeit ist leider die tatsächliche Tischkultur, also essen aus edlen Materialien in Vergessenheit geraten. Man isst nur noch, schön eingerichtet und der Tisch mit Tischtüchern und Besteck gedeckt, aber das hochqualifizierte Geschirr, so wie es im 18.Jahrhundert gepflegt wurde, fehlt gänzlich. Mir ist es wichtig diese einst so stilvolle und schöne, gediegene Kultur neu zu beleben. Malerei auf Leinwand (Öl und Acryl) ist eine logische Ergänzung, die den Wohnraum fröhlich ergänzen soll. Geplant sind bemalte Stoffe die vielfältig eingesetzt werden können. Sie eignen sich angefangen von Tischtüchern, über Vorhänge bis zu Möbelstoffen.

Katalog (7.2 MB)

Info

  • +43 664 9815545
  • Wien 1210, Carabelligasse 5/117

Schalen

Deco

Vasen

Lampen

Geschirr

Malerei

Galerie

Kontakt

•KURT ZEIN ÜBER DIE KÜNSTLERIN•

 

1961 in Steyr/Oberösterreich geboren übersiedelte sie nach der Matura in Waidhofen/Ybbs nach Wien und studierte dort Werbung und Verkauf. Sicherlich auch beeinflusst durch ihren Bruder Gunter Damisch, bildender Künstler und Professor an der Akademie verstärkte sich ihre vorhandene Liebe zu Malerei und Musik. So lag es nahe, sich eine eigene künstlerische Sprache zu suchen. Seit 1989 beschäftigt sich Ute Damisch mit Malerei auf Keramik und hat bis heute ihre Ausdrucksform und Technik weiterentwickelt und verfeinert. „Musizieren auf Keramik“ nennt ihr Mann Heinz Jäger ihre Arbeiten. Er selbst ist Musiker und Kontrabassist.

Und so, wie auch der Kontrabass kein lautes, schreiendes Instrument ist, so sind auch ihre Arbeiten keine lauten und schrillen Objekte. Unaufdringlich stehen sie im Raum und erwachen erst zum Leben wenn man ihnen bewusst Beachtung schenkt. Wenn man sie auch einem Zweck zuführt, Blumen in ihre Vasen drapiert, Nüsse oder Obst in die Schalen füllt oder mit ihren Tellern eine festlichen Tisch gestaltet. Es ist die Kunst des „Understatements“, die von Asien kommend auch unseren Kulturkreis durchdrungen hat. Eine gewisse Manie ist ihr dabei nicht abzusprechen, selbst die Innenseite der Vasen wird mit Pinselstrichen bearbeitet in denen man geheime Schriftzeichen vermuten könnte. Jede ihrer Arbeiten ist ein unverwechselbares Unikat. Erst 2005 wagte sie sich erstmals mit ihren Keramiken in die Öffentlichkeit. Sehen Sie bitte genau hin, Sie werden mit Freude belohnt.